Uhudla
Am Rand der Weinwirtschaft wird der urige Uhudler gekeltert, und er wächst am äußersten geographischen Rand Österreichs.
Der Kleinverlag, der den „Rand” zum Prinzip erhebt, heißt logischerweise „UHUDLA edition”. Wie beim Uhudler, so wird auch bei der „UHUDLA edition” Marginalität in doppeltem Sinn virulent. Erstens sucht und findet sie originelles Denken nie im Zentrum der Gesellschaft, sondern sie sucht die Ränder ab und wird dort fündig – weil das Neue immer zuerst an den Rändern (der Gemeinschaft, der Gesellschaft, der Apparate, der Systeme…) angedacht wird, und weil meistens nicht die „Könner”, sondern die „Nichtkönner” die nötigen Denkimpulse liefern (wie schon Heiner Müller wußte: „Es kann nur etwas Neues entstehen, wenn man das macht, was man n i c h t kann.”) Zweitens öffnet die „UHUDLA edition” ihr Verlagsprogramm für alle, die verdienter- und unverdienterweise am Rand stehen und gerade deshalb viel zu sagen haben.
Siehe www.uhudla.at